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    Petition „Cannabis als Medizin“

    4. September 2014
    Themen: Allgemein

    Noch bis zum 10.09.2014 ist es möglich, eine ePetition beim deutschen Bundestag zu Unterzeichnen, die sich mit dem Thema „Cannabis als Medizin“ befasst. Text der Petition:

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Bundesregierung Maßnahmen ergreift, damit die Kosten einer Behandlung mit Medikamenten auf Cannabisbasis bezahlt werden. Der Bundestag möge zudem beschließen, dass Strafverfahren gegen Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit einer durch einen Arzt bescheinigten notwendigen medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten grundsätzlich eingestellt werden.

    Es werden 50.000 Unterschriften benötigt,  um den Experten Franjo Grotenhermen in den Bundestag zu bringen, damit er sein Anliegen vortragen kann.

    Hintergrund
    Hierzulande können drei Medikamente auf Cannabisbasis verschrieben werden. Außerdem besteht die Möglichkeit eine Ausnahmeerlaubnis zur Verwendung von Cannabisblüten aus der Apotheke zu erhalten.
    Betroffene können aufgrund ihrer Erkrankung oft nicht Arbeiten. Daher wird ihr benötigtes Medikament zum unbezahlbaren Luxus, denn Krankenkassen übernehmen die Kosten für Cannabis bisher in der Regel nicht.
    Viele Patienten suchen sich daher erschwinglichere Alternativen, wie z.B. den illegalen Eigenanbau von Cannabispflanzen – denn trotz des kürzlichen spektakulären Urteils, dass Schmerzpatienten Cannabis zu therapeutischen Zwecken selbst anbauen dürfen, ist es ein langer und leidensvoller Weg für die Patienten, bis der Eigenanbau tatsächlich stattfinden darf.

    Weitere Informationen finden sich auf cannabis-medizin-petition.de oder auch in einem Artikel bei Spiegel online.

    Für lesefaule hier noch ein kurzer Aufruf vom deutschen Hanfverband (DHV) bei YouTube:

    Kurzlink zur Petition: hanf.to/medizinpetition

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    Wie weiss bleibt weiss?

    6. November 2013
    Themen: Arbeitsmaterial

    Wir wissen, dass weisse Ölfarbe mit der Zeit vergilbt. Hauptsächlich kommt das vom vergilben des Öls. Besonders Leinöl ist hier kein optimales Öl!
    In seinem Blog „Theory & Practice“ hat Jonathan Linton schon im Mai 2010 einen Post mit dem Titel „The White Test. . . 5 Years in the Making“ verfasst. Darin bekommt man zu sehen, welche Künstlerfarben sich mit der Zeit wie stark verändert haben. Gerade bei den teuren Künstlerfarben hätte ich nicht mit diesen Unterschieden gerechnet!

    Flake Whites - blog.jonathanlinton.com

    Quelle:
    http://blog.jonathanlinton.com/2010/05/white-test-5-years-in-making.html

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    Vegane Künstler: Hartmut Kiewert

    25. Oktober 2013
    Themen: Kunst, Künstler, Vegan, Vegane Künstler

    Wer auf dem Vegan Street Day 2013 in Stuttgart war, ist um seine Bilder nicht so leicht herumgekommen: Hartmut Kiewert. Mit riesengroßen Planen an Bauzäunen auf der Kunst- und Literaturmeile trug er zum VSD 2013 bei, und war definitiv nicht zu übersehen.

    Persönlich habe ich Hartmut Kiewert dort leider nicht kennen gelernt. Seine Bilder animieren zum anschauen und nachdenken. Ich bin auf gewisse Weise fasziniert davon — aber ich tue mich auch irgendwie schwer mit den Bildern. Das ganze ist nicht ganz einfach zu beschreiben…

    Auf seiner Website www.hartmutkiewert.de stehen viele Bilder und auch Zeichnungen zur Ansicht zur Verfügung. Meine Empfehlung: Anschauen!

    - Holz - von Hartmut Kiewert - www.hartmutkiewert.de

    Vom 28. – 30. November 2013 werden einige seine Bilder auch in der Ausstellung zur European Critical Animal Studies Conference in Karlsruhe zu sehen sein.

    Interessant ist auch seine Seite Theorie und Praxis – vegane Maltechnik, auf der er ein paar Worte zum Thema Künstlermaterial sagt.

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    Die Sache mit den Pinseln

    17. Oktober 2013
    Themen: Arbeitsmaterial, Kunst, Vegan

    Pinsel waren schon seit jeher ein nicht wegzudenkendes Utensil der Malerei. Es gibt sie in unterschiedlichsten Varianten und Größen. Ursprünglich meist aus Tierhaaren und Borsten hergestellt, gibt es seit vielen Jahren, zur Freude der Menschen, die auf Tierausbeutung möglichst verzichten möchten, fantastische Pinsel aus Kunstfasern. Natürlich haben Sie nicht identische Eigenschaften, in meinen Augen aber durchaus Vorteile.

    Pinsel3

    Was ist so schlimm an Haar- und Borstenpinseln?
    Viele der Haare und Borsten die zu Pinseln weiter verarbeitet werden sind ein Produkt – kein Abfallprodukt – der Pelz-, Leder- und Fleischindustrie. Die Haare und Borsten von Wildtieren und kleinen Tieren stammen von speziellen Züchtungen oder Wildfängen. Das heißt, hier sind die Haare und Borsten oft wirklich das wichtigste, und kein Nebenprodukt.
    Bei Haar- und Borstenpinseln gibt es in der Regel keinerlei Informationen über die Umstände, in denen die dahinter stehenden Lebewesen leben und sterben mussten. Man muss allerdings davon ausgehen, dass es ihnen nicht besser geht wie den Tieren die für Leder und Pelz leiden und sterben (vgl. die sehr empfehlenswerte Dokumentation „Gift auf unserer Haut – Leder und Pelze für Deutschland“ von Manfred Karremann). Auch große und bekannte Hersteller beziehen den überwiegenden Teil der Haare und Borsten aus dem Ausland (vgl. Woher stammt das Haar?). Tierschutzstandards sind oft nicht existent. Häufig begegnen dem Käufer z.B. Borsten aus China und, im teureren Segment, Kolinsky-Rotmarderhaare aus Sibirien.

    Wie sieht es mit Alternativen aus?
    Für spezielle Zwecke gibt es Pinsel mit menschlichem Haar. Diese sind jedoch schwer zu bekommen, teuer in der Anschaffung und die Verwendungsmöglichkeiten sind aufgrund der Eigenschaften sehr begrenzt.

    Wie schon anfangs erwähnt, gibt es natürlich auch Produkte, die ohne tierische Haare und Borsten auskommen. Wenn man sich auf dem Markt umsieht, taugen pflanzliche Fasern jedoch nur sehr bedingt für die Ansprüche, die an Künstlerpinsel gestellt werden (vgl. Pflanzliche Fasern und Pinsel Materialkunde). Sollte hier jemand Informationen haben, die mir nicht vorliegen, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

    Foto Pinselsammlung

     

    Die qualitativ vielversprechendsten Alternativen sind synthetisch hergestellte Haare und Borsten. Ökologisch betrachtet sind auf Erdöl basierende Produkte natürlich auch zweifelhaft, im Durchschnitt wird sich der ökologische Fußabdruck von natürlichen und synthetischen Haaren und Borsten, wenn man den kompletten Produktionszyklus betrachtet, aber kaum unterscheiden. Ich selbst verwende viele unterschiedliche Pinsel, vor allem DaVinci Nova und Spin Synthetics für flüssigere Farben sowie DaVinci GRIGIO, Forte Acrylics und JAX-Hair Synthetik-Pinsel für pastose Aufträge.

    PinselIm Vergleich zu tierischen Haaren und Borsten fällt mir vor allem auf, dass viele Pinsel nicht so empfindlich auf mangelnde Pflege reagieren. Die Lebensdauer würde ich bei den meisten dieser synthetischen Pinsel sogar als etwas höher einschätzen, und ich bin ein wirklich schwerer Fall für die Pinsel, was den gemeinsamen Umgang angeht. Das Problem, mit dem ich am manchmal konfrontiert bin, sind einzelne seitlich abstehende synthetischen Borsten nach dem Reinigen von Katzenzungen Facon Pinseln. Auf dem Foto links kann man das bei dem dritten Pinsel von rechts auch gut sehen. In den meisten Fällen stehen sie jedoch bei erneutem Gebrauch wieder in Reih und Glied als sei nichts gewesen.
    Man kann davon ausgehen, das die Qualität bei den synthetischen Pinseln konsistenter ist, da das Produkt keinen natürlichen Schwankungen unterliegt. Inzwischen gibt es auch recht ordentliche Synthetik-Pinsel im unteren Preissegment.

    Mein persönliches Fazit
    In jedem Fall fördern Haar- und Borstenpinsel direkt eine Industrie, die ich persönlich für unhaltbar erachte. Die so oft betitelten „Nebenprodukte“ (Haare, Borsten, Leder, Gelatine etc.) machen die eigentlichen Produkte erst rentabel bzw. so billig, dass es sich lohnt sie in großen Mengen günstig herzustellen. Somit sind sie essenzielle Standbeine der Fleisch-, Pelz- und Lederindustrie. Im Falle von Rotmarder-, Fee-, Iltishaaren und Ähnlichem kann man davon ausgehen, dass diese Tiere nur wegen ihrem Fell gezüchtet oder gejagt werden. Für mich scheiden diese Tierprodukte also eindeutig aus.

    Synthetischen Pinsel vermitteln zwar ein leicht unterschiedliches Gefühl, bringen aber keine wesentlichen Nachteile mit sich – in manchen Bereichen habe sie sogar Vorteile. In den letzten Jahren ist der Markt für synthetische Haar- und Borstenpinsel so umfangreich geworden, dass hier eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte.

    2 Kommentare

    Skizzen und Entwürfe

    17. September 2013
    Themen: Skizzen & Entwürfe

    Ein paar meiner Skizzen von letztem Jahr, aus meinen dicken „Skizzen und Entwürfe“ Ordnern.

    Scan 2012

    Scan 2012

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    „Robot-Art“ Teil 2 – e-David Robot Painting

    26. Juli 2013
    Themen: Kunst, Mechanik, Unterhaltsames

    Der Mensch scheint davon besessen zu sein, die technische Entwicklung zu einem Punkt zu treiben, an dem man zwischen biologischen und technischen Vorgängen keinen Unterschied mehr erkennen kann. Diese Entwicklung macht auch vor Kunst und Kreativität nicht halt. E-David, ein Roboter der unterschiedlichste Bilder malen kann, und dazu aus 5 Pinseln, 24 Farben, und der Möglichkeit Pinsel selbst zu reinigen wählt. Durch eine direkte optische Rückmeldung, optimiert der Roboter sein Werk Strich um Strich.
    Unter themethodcase.com kann man sich in mehreren Videos anschauen, wie das ganze funktioniert.

    e-David / www.informatik.uni-konstanz.de/en/edavid
    Noch ist das alles natürlich eine sehr verspielte Entwicklung, man kann jedoch sicher gespannt sein, wie solche und ähnliche Entwicklungen unsere Zukunft prägen werden.

    Quellen:
    www.themethodcase.com/e-david-robot-painting
    www.informatik.uni-konstanz.de/en/edavid

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    Einfache Bilderrahmen aufwerten

    12. Juli 2013
    Themen: Einrahmung, Holz

    Vor kurzem habe ich dringend einen Bilderrahmen für ein Foto gebraucht. Zum verschenken. Eigentlich wollte ich diesen daher komplett selbst herstellen. Da die Zeit aber etwas gedrängt hat, und bei uns im Schrank noch alte, langweilige Ikea „RAM“ Bilderrahmen herumlagen habe ich mich daran versucht, diese ein wenig aufzuwerten – oh ja, ich schäme mich dafür so etwas zu haben, auch wenn es sich als praktisch erwiesen hat und ich sie nicht gekauft habe. Auf den Fotos sieht man den direkten Vergleich (Links das Original, und rechts die aufgepeppte Version).

    Bilderrahmen Vergleich 1

    Es waren eigentlich nur wenige Schritte nötig:
    Auf dem Frästisch die Kanten absetzen und die V-Nut an der Seite einfräsen, die Innenkante von Hand abrunden (grobe Formgebung mit dem Stechbeitel, dann mit Schleifpapier abgerundet), schleifen und „beizen“ bzw. ölen. Als „Beize“ habe ich ein Gemisch aus Essigessenz und Stahlwolle verwendet, wodurch das Holz schön „gealtert“ erscheint und eine dunklere Farbe bekommen hat.

    Bilderrahmen Vergleich 2

    Bilderrahmen Vergleich 3

    Das Ganze hat nicht lange gedauert, und mir gefällt der Rahmen so richtig gut!

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    Seifenschalen

    11. Juli 2013
    Themen: Holz

    Ja, ich lebe noch.
    Und ich habe etwas vollendet.
    Endlich mal wieder …
    und zwar folgendes …

    Seifenschale für runde Seife
    Was das ist? Richtig!
    Eine Seifenschale für knalleblaue runde Seife!
    Seifenschale für runde Seife mit Seife
    Bei der Gelegenheit habe ich auch mal ein Foto von meiner ersten Seifenschale gemacht.
    Die ist schon etwas älter, daher auch der Kalkbelag.
    Seifenschale ohne Seife
    Diese ist für eine Seife, die aussieht, als sei sie essbar.
    Seifenschale mit Seife

    Beide Seifenschalen sind aus eigenem Zwetschgenholz aus dem Garten gefertigt.

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