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    Vegane Künstler: Hartmut Kiewert

    25. Oktober 2013
    Themen: Kunst, Künstler, Vegan, Vegane Künstler

    Wer auf dem Vegan Street Day 2013 in Stuttgart war, ist um seine Bilder nicht so leicht herumgekommen: Hartmut Kiewert. Mit riesengroßen Planen an Bauzäunen auf der Kunst- und Literaturmeile trug er zum VSD 2013 bei, und war definitiv nicht zu übersehen.

    Persönlich habe ich Hartmut Kiewert dort leider nicht kennen gelernt. Seine Bilder animieren zum anschauen und nachdenken. Ich bin auf gewisse Weise fasziniert davon — aber ich tue mich auch irgendwie schwer mit den Bildern. Das ganze ist nicht ganz einfach zu beschreiben…

    Auf seiner Website www.hartmutkiewert.de stehen viele Bilder und auch Zeichnungen zur Ansicht zur Verfügung. Meine Empfehlung: Anschauen!

    - Holz - von Hartmut Kiewert - www.hartmutkiewert.de

    Vom 28. – 30. November 2013 werden einige seine Bilder auch in der Ausstellung zur European Critical Animal Studies Conference in Karlsruhe zu sehen sein.

    Interessant ist auch seine Seite Theorie und Praxis – vegane Maltechnik, auf der er ein paar Worte zum Thema Künstlermaterial sagt.

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    Die Sache mit den Pinseln

    17. Oktober 2013
    Themen: Arbeitsmaterial, Kunst, Vegan

    Pinsel waren schon seit jeher ein nicht wegzudenkendes Utensil der Malerei. Es gibt sie in unterschiedlichsten Varianten und Größen. Ursprünglich meist aus Tierhaaren und Borsten hergestellt, gibt es seit vielen Jahren, zur Freude der Menschen, die auf Tierausbeutung möglichst verzichten möchten, fantastische Pinsel aus Kunstfasern. Natürlich haben Sie nicht identische Eigenschaften, in meinen Augen aber durchaus Vorteile.

    Pinsel3

    Was ist so schlimm an Haar- und Borstenpinseln?
    Viele der Haare und Borsten die zu Pinseln weiter verarbeitet werden sind ein Produkt – kein Abfallprodukt – der Pelz-, Leder- und Fleischindustrie. Die Haare und Borsten von Wildtieren und kleinen Tieren stammen von speziellen Züchtungen oder Wildfängen. Das heißt, hier sind die Haare und Borsten oft wirklich das wichtigste, und kein Nebenprodukt.
    Bei Haar- und Borstenpinseln gibt es in der Regel keinerlei Informationen über die Umstände, in denen die dahinter stehenden Lebewesen leben und sterben mussten. Man muss allerdings davon ausgehen, dass es ihnen nicht besser geht wie den Tieren die für Leder und Pelz leiden und sterben (vgl. die sehr empfehlenswerte Dokumentation „Gift auf unserer Haut – Leder und Pelze für Deutschland“ von Manfred Karremann). Auch große und bekannte Hersteller beziehen den überwiegenden Teil der Haare und Borsten aus dem Ausland (vgl. Woher stammt das Haar?). Tierschutzstandards sind oft nicht existent. Häufig begegnen dem Käufer z.B. Borsten aus China und, im teureren Segment, Kolinsky-Rotmarderhaare aus Sibirien.

    Wie sieht es mit Alternativen aus?
    Für spezielle Zwecke gibt es Pinsel mit menschlichem Haar. Diese sind jedoch schwer zu bekommen, teuer in der Anschaffung und die Verwendungsmöglichkeiten sind aufgrund der Eigenschaften sehr begrenzt.

    Wie schon anfangs erwähnt, gibt es natürlich auch Produkte, die ohne tierische Haare und Borsten auskommen. Wenn man sich auf dem Markt umsieht, taugen pflanzliche Fasern jedoch nur sehr bedingt für die Ansprüche, die an Künstlerpinsel gestellt werden (vgl. Pflanzliche Fasern und Pinsel Materialkunde). Sollte hier jemand Informationen haben, die mir nicht vorliegen, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

    Foto Pinselsammlung

     

    Die qualitativ vielversprechendsten Alternativen sind synthetisch hergestellte Haare und Borsten. Ökologisch betrachtet sind auf Erdöl basierende Produkte natürlich auch zweifelhaft, im Durchschnitt wird sich der ökologische Fußabdruck von natürlichen und synthetischen Haaren und Borsten, wenn man den kompletten Produktionszyklus betrachtet, aber kaum unterscheiden. Ich selbst verwende viele unterschiedliche Pinsel, vor allem DaVinci Nova und Spin Synthetics für flüssigere Farben sowie DaVinci GRIGIO, Forte Acrylics und JAX-Hair Synthetik-Pinsel für pastose Aufträge.

    PinselIm Vergleich zu tierischen Haaren und Borsten fällt mir vor allem auf, dass viele Pinsel nicht so empfindlich auf mangelnde Pflege reagieren. Die Lebensdauer würde ich bei den meisten dieser synthetischen Pinsel sogar als etwas höher einschätzen, und ich bin ein wirklich schwerer Fall für die Pinsel, was den gemeinsamen Umgang angeht. Das Problem, mit dem ich am manchmal konfrontiert bin, sind einzelne seitlich abstehende synthetischen Borsten nach dem Reinigen von Katzenzungen Facon Pinseln. Auf dem Foto links kann man das bei dem dritten Pinsel von rechts auch gut sehen. In den meisten Fällen stehen sie jedoch bei erneutem Gebrauch wieder in Reih und Glied als sei nichts gewesen.
    Man kann davon ausgehen, das die Qualität bei den synthetischen Pinseln konsistenter ist, da das Produkt keinen natürlichen Schwankungen unterliegt. Inzwischen gibt es auch recht ordentliche Synthetik-Pinsel im unteren Preissegment.

    Mein persönliches Fazit
    In jedem Fall fördern Haar- und Borstenpinsel direkt eine Industrie, die ich persönlich für unhaltbar erachte. Die so oft betitelten „Nebenprodukte“ (Haare, Borsten, Leder, Gelatine etc.) machen die eigentlichen Produkte erst rentabel bzw. so billig, dass es sich lohnt sie in großen Mengen günstig herzustellen. Somit sind sie essenzielle Standbeine der Fleisch-, Pelz- und Lederindustrie. Im Falle von Rotmarder-, Fee-, Iltishaaren und Ähnlichem kann man davon ausgehen, dass diese Tiere nur wegen ihrem Fell gezüchtet oder gejagt werden. Für mich scheiden diese Tierprodukte also eindeutig aus.

    Synthetischen Pinsel vermitteln zwar ein leicht unterschiedliches Gefühl, bringen aber keine wesentlichen Nachteile mit sich – in manchen Bereichen habe sie sogar Vorteile. In den letzten Jahren ist der Markt für synthetische Haar- und Borstenpinsel so umfangreich geworden, dass hier eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte.

    2 Kommentare

    Eden Lumaja – Tierkunst nach Wunsch

    15. Februar 2013
    Themen: Inspiration, Kunst, Künstler, Vegan, Vegane Künstler

    Heute bin ich im Internet über etwas gestolpert, was mir wirklich sehr gefallen hat. Illustrationen von Eden Lumaja! Ein paar der Illustrationen kannte ich auch schon von PETA. Ein hübscher Aufkleber ziert zum Beispiel unseren Kühlschrank. Die sind einfach richtig „herzig“! Ich wusste nie, wer da eigentlich dahinter steckte. Nun bin auch in informiert, und weiss darüber bescheid aus wessen Pinsel diese Werke stammen.

    Adopt - Don't Buy, by Eden Lumaja Das Leben ist vom Umtausch ausgeschlossen, by Eden Lumaja Stop Animal Testing, by Eden Lumaja

    Im Gegensatz zu den starken, sehr deutlichen Illustrationen von Roland Straller (dem Illustrator hinter den „Avenging Animals“), die dem Betrachter die Realität direkt vor den Latz knallen, sind die bekannten Illustrationen von Eden Lumaja eher von emotionaler Natur.

    Besonders toll: Jeder kann sich von Eden Lumaja ein eigenes Kunstwerk (entweder mit Pastellkreide oder auch ein digitales Werk) seines geliebten tierischen Mitbewohners anfertigen lassen!

    Link: http://www.eden-hilft-tieren.de

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    No-Bee-Honeee

    13. Juni 2012
    Themen: Allgemein, Unterhaltsames, Vegan

    Mal was ganz anderes: der No-Bee-Honeee! Extrem lecker, vegan und selbstgemacht. Es gibt dieses Jahr leider nur 3 Gläser wie man auf dem Bild sehen kann. Man beachte das tolle Etikett! 😉

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    Copic Marker

    14. Mai 2012
    Themen: Arbeitsmaterial, Vegan

    Ich zitiere mal kurz von der Seite http://copicmarker.com/faq/#nogo:

    Q: Are the markers Environmentally friendly? Animal by-products?

    Copic markers are refillable, with replaceable tips. Refill ink bottles are recyclable. Markers are actually filled with Ethanol, a form of alcohol that can be manufactured from plants. No animal products of any kind are used in either Copic markers or inking pens.

    Da ich immer mal wieder gerne mit Copics arbeite, ist das für mich eine sehr positive Information.

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    Roland Straller

    11. Mai 2012
    Themen: Inspiration, Künstler, Vegan, Vegane Künstler

    Einer der für mich interessantesten „veganen“ Künstler ist Roland Straller. Ich glaube zwar, dass er sich zwar eher als Illustrator mit einer Botschaft sieht, in meinen Augen schließt das eine das andere aber nicht aus. Auf jeden Fall ist er keiner dieser „Berufskünstler“ die nur reden (bzw. „sich verkaufen“), und handwerklich nicht viel können.

    Im Durchschnitt gibt es alle ein bis zwei Jahre bei den „Avenging Animals“ eine neue Kollektion mit seinen tierrechtlichen Werken, inspiriert von wahren Begebenheiten.
    Seine Illustrationen sind gewolltermaßen provokativ und besitzen einen sehr hohen Wiedererkennungswert.

    Auf den folgenden Webseiten kann man sich am besten ein eigenes Bild machen
    http://www.roland-straller.com
    https://www.avenging-animals.com

    Ich bin auf jeden Fall schon ziemlich gespannt, was da noch in Zukunft noch alles kommen mag …

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